Fotografie
In diesem Kapitel zeige ich Arbeiten aus der analogen und digitalen Fotografie. Mir geht es dabei nicht nur um das fertige Bild, sondern um den ganzen Weg dorthin, vom Fotografieren bis zur eigenen Filmentwicklung zu Hause. Ich verstehe Fotografie als ein Zusammenspiel aus bewussten Entscheidungen und Zufällen.
Besonders die analoge Fotografie hat meine Arbeitsweise verändert. Sie ist unberechenbar und lässt sich nie ganz kontrollieren. Das ist ein starker Kontrast zu meinem sonst eher perfektionistischen Vorgehen. Durch die Arbeit mit Film und die begrenzte Anzahl an Aufnahmen musste ich lernen, Kontrolle abzugeben und Fehler zuzulassen. Unschärfen oder Lichteinflüsse wurden so zu einem Teil des Bildes, den ich nicht sofort korrigieren konnte.
Die hier gezeigte Dokumentation der Filmentwicklung macht diesen Prozess sichtbar. Jeder Handgriff beeinflusst das Ergebnis, aber am Ende bleibt immer ein Moment der Unsicherheit bestehen. Wenn alles richtig gemacht wurde, erhält man wundervolle Erinnerungen. Wenn etwas schiefgegangen ist, kann es sein, dass alle Fotos verloren sind. Diese Spannung zwischen Planbarkeit und Zufall fasziniert mich und gibt den Fotos nochmals einen ganz anderen Wert. Sie zeigt mir ebenfalls, dass Gestaltung nie ganz kontrollierbar ist, sondern immer auch vom Material und der Situation abhängt.
Fotografie ist für mich kein neutrales Abbild der Realität. Sie ist die Entscheidung darüber, was ich zeige und wie ich es zeige. Am Ende versuche ich zu verstehen, warum ein Bild funktioniert oder warum es scheitert und wie diese Wirkung entsteht.
Besonders die analoge Fotografie hat meine Arbeitsweise verändert. Sie ist unberechenbar und lässt sich nie ganz kontrollieren. Das ist ein starker Kontrast zu meinem sonst eher perfektionistischen Vorgehen. Durch die Arbeit mit Film und die begrenzte Anzahl an Aufnahmen musste ich lernen, Kontrolle abzugeben und Fehler zuzulassen. Unschärfen oder Lichteinflüsse wurden so zu einem Teil des Bildes, den ich nicht sofort korrigieren konnte.
Die hier gezeigte Dokumentation der Filmentwicklung macht diesen Prozess sichtbar. Jeder Handgriff beeinflusst das Ergebnis, aber am Ende bleibt immer ein Moment der Unsicherheit bestehen. Wenn alles richtig gemacht wurde, erhält man wundervolle Erinnerungen. Wenn etwas schiefgegangen ist, kann es sein, dass alle Fotos verloren sind. Diese Spannung zwischen Planbarkeit und Zufall fasziniert mich und gibt den Fotos nochmals einen ganz anderen Wert. Sie zeigt mir ebenfalls, dass Gestaltung nie ganz kontrollierbar ist, sondern immer auch vom Material und der Situation abhängt.
Fotografie ist für mich kein neutrales Abbild der Realität. Sie ist die Entscheidung darüber, was ich zeige und wie ich es zeige. Am Ende versuche ich zu verstehen, warum ein Bild funktioniert oder warum es scheitert und wie diese Wirkung entsteht.